Montag, 15. November, 15:00 Uhr

Synagoge Röbel (Kleine Stavenstraße 9-11, 17207 Röbel/Müritz)

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Synagoge Röbel – Foto: Geert Maciejewski
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Beastie Boys – Foto: Wiki

Hip-Hop in der Synagoge

Präsentation der Ergebnisse des Workshops: „Rap mit den Chasanim“
Schülerinnen und Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern
Absolventen und Dozenten des Abraham-Geiger-Kollegs
Hip-Hop-Musiker und Poetry Slammer

Unter Jugendlichen hat Hip-Hop seit Jahren den höchsten Coolness-Faktor und rangiert unter den Musikstilen auf Platz 1. Die Szene rund um den markanten Beat und Sprechgesang hat jedoch ein großes Problem: Antisemitismus ist hier keine Seltenheit. Dabei ist kaum bekannt, dass es Juden waren, die den Hip-Hop in den USA in den 80er Jahren erst groß gemacht haben. Der Titel des ersten Hip-Hop-Albums hieß denn auch, ganz im Gegensatz zum sich kraftstrotzend gebenden, medial allgegenwärtigen Gangsta-Rap: „Licensed to ill“ (Lizensiert für Kranke). Eingespielt haben es drei Juden aus New York: die Beastie Boys. Im Workshop führen Chasanim (Kantoren der Synagogen), Hip-Hop-Musiker und Poetry Slammer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern den Hip-Hop auf eine seiner möglichen Wurzeln zurück: die Sprechgesänge in den Synagogen.