Sonntag, 14. November, 19:30 Uhr

Archenhold Sternwarte Berlin (Alt-Treptow 1, 12435 Berlin)

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Isidoro Abramowicz – Foto: Martina Siebenhandl
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Jascha Nemtsov – Foto: ZVG
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Shulamit Lubowska – Foto: Tobias Barniske
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Yoed Sorek – Foto: Conny Kurz

Musikuniversum Synagoge

L’dor v’dor - Von Generation zu Generation

Kantoren und Absolventen des Abraham-Geiger-Kollegs
Kantor Isidoro Abramowicz
Schulamit Lubowska
Yoed Sorek
Jascha Nemtsov (Klavier und Moderation)


LOUIS LEWANDOWSKI: Ausheben der Torah, Kol Nidre, Al Taschlichenu, Ki K’schimcha, Einheben der Torah
LEON KORNITZER: W’Schamru, Ruth spricht
DAWID NOWAKOWSKY: Ana El Na
JOSEPH SULZER: Trauungslied
LOUIS LEWANDOWSKI/ALBERT KELLERMANN: W’Schamru

Es war eine Revolution, die so manche jüdische Gemeinde auf eine Zerreißprobe stellte: Im Zuge der Haskalah, der jüdischen Aufklärung des 19. Jahrhunderts, näherten sich Ritus und Gesang der Gottesdienste dem tonalen Denken der christlichen Tradition an. Einer der großen Reformer war Louis Lewandowski. Seine Gesänge zählen zum festen Repertoire eines jeden Synagogen-Kantors. Zur Eröffnung der Neuen Synagoge Berlin im Jahr 1866 verpflichtete man den Komponisten sogar als Dirigenten – der damalige Ministerpräsident Otto von Bismarck zeigte sich von seinen Gesängen so ergriffen, dass er es sich nicht nehmen ließ, Lewandowski persönlich zu danken. Der Pianist und Professor für Jüdische Musik an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, Jascha Nemtsov und der Kantor Isidoro Abramowicz haben rund um Lewandowskis Werke ein Programm konzipiert, das Synagogen als einzigartige Ort des religiösen jüdischen Lebens vor Ohren führt, gesungen von Kantoren udn Absolventen des renommierten Abraham-Geiger-Kollegs, die in der Tradition des liberalen Judentums stehen. Vom Gebet über das Einheben der Torah bis hin zur Trauung erleben Zuhörer in dem von Jascha Nemtsov moderierten Konzert einzigartige Einblicke in das Musikuniversum Synagoge in Deutschland - an einem Ort, der eng verbunden ist mit dem Namen des Initiators der ersten deutschen Volkssternwarte mit dem längsten Linsenfernrohr der Welt: der Astronom Simon Archenhold.

16 €

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